Teesorten

Kultur, Arten und Wirkungen von Tee
Tee ist ein bereits aus der Antike bekanntes Aufgussgetränk und ist ungeheuer vielseitig, da es reich an verschieden Arten ist. Tee, zunächst nur in China bekannt, wurden aber um 1800 als wild wachsende Pflanzen in Indien entdeckt, später kultiviert und mit anderen Arten gekreuzt.
Teesträucher können aus Samen oder Setzlingen gezogen werden, was heute regelmäßig so gehandhabt wird. Pro Hektar werden ca. 13.000 Setzlinge benötigt, die eine Wachstumszeit von drei bis sechs Jahre bis zur ersten Ernte benötigen. Der Ertrag eines Hektars beträgt dann ca. 1500 Kilogramm Tee. Während der indische Tee eine Produktionszeit von ca. 30 - 50 Jahren hat, sind es chinesischem Tee bis zu 10 Jahre.

Sind die Teeblätter nun geerntet, durchlaufen die Blätter des Schwarztees fünf Stufen, bis der Tee nun aufgussbereit ist. Bei einigen Teesorten wird diese klassische Art der Teeverarbeitung verändert, was dem jeweiligen Tee die besondere und spezifische Note gibt. Denn Tee ist nicht gleich Tee. Dieses Getränk kennt viele Varianten und Zubereitungsmöglichkeiten. Abgesehen von Früchtetee gibt es mehrere Teesorten.

Teesorten:
- Weißer Tee: nur Spitzentees, ohne gewollte Fermentation, wobei die jungen Triebe geerntet und wie Heu getrocknet wird. Hat eine weiß-silberne Farbe.
- Grüner Tee: keine gewollte Fermentation, wurde traditionell in Eisenpfannen gewelkt und getrocknet. In der heutigen industriellen Produktion dies in großen Behältern erzeugt.
- Matcha Tee : das grüne Teepulver für die traditionelle japanische Teezeremonie. Matscha gilt als sehr edle Teesorte und ist entsprechend teuer.
- Gelber Tee : eine nur in China produzierte Teespezialität. Wird ähnlich wie der weiße Tee geerntet, aber nicht sofort weiterverarbeitet, somit einer minimalen Fermentation ausgesetzt. Gehört zu den teuersten Teesorten.
- Oolong Tee : bei dieser Teesorte handelt es sich um eine teilweise fermentierte Teeart. Der Tee wurde traditionell in Weidekörben geschüttet wobei der austretende Saft mit Sauerstoff reagiert und die Fermentation einleitet. Dieser Prozess der Fermentation wird durch das Erhitzen in Eisenpfannen gestoppt.
- Schwarzer Tee : in Asien eher als roter Tee bekannt, ohne gestoppter Fermentation. Der Tee wird erst nach längerer Lagerung getrocknet.
- Puh-ehr Tee : ist in Asien als Schwarztee bekannt, in der Tasse erreicht dieser Tee ein Aussehen wie Kaffee. Der Tee reift durch lange Lagerung.

Wirkung von Tee :
Tee wurde in der traditionellen chinesischen Medizin zunächst, teilweise gemischt mit anderen Kräuter, als Arznei verstanden. Bekannt ist, dass Tee bekömmlich, leicht anregend und gesundheitsfördernd ist. Das im Tee enthaltene Koffein, welches oft fälschlicherweise als Tein bezeichnet wird, wird im Organismus langsam resorbiert.