Türkischer Mokka Zubereitung

Türkischer Mokka - weckt, was in dir steckt...
Wer seinen Kaffee gerne etwas süßlich und noch dazu recht stark mag, der sollte einen türkischen Mokka in jedem Fall einmal probiert haben. Man benötigt für die Zubereitung auch gar nicht viel. Ein paar Löffel gemahlenen Kaffee, am besten bereits einen speziellen Mokka Kaffee, ein bisschen Zucker ganz nach Belieben und eine Prise Kardamon oder auch etwas Rosenwasser und schon kann es fast losgehen. Benötigt wird nun nämlich nur noch das passende Gefäß für die Zubereitung der Kaffeespezialität. Dafür nimmt man am besten das altbewährte Kupferkännchen, ein sehr altes und sehr typisches Kochgefäß für die Zubereitung eines Kaffees. Dieses langstielige Kännchen wird auch bezeichnet als Ibrik oder Cezve - je nach Sprache des Landes, in dem man sich befindet. Wer bei der Zubereitung des Mokkas nicht nur auf Geschmack, sondern auch auf Stil achtet, der sollte einen Ibrik aus inwändig verzinntem Kupfer oder auch Messing wählen. Ist das Kupferkännchen hingegen aus schlechtem Stahl gefertigt, so kann das den Geschmack des türkischen Mokkas erheblich beeinträchtigen. Üblich ist es auch, dass auf dem Boden des Kupferkännchens eine Zahl eingeschlagen ist, an der man erkennen kann, für wie viele Tassen Mokka der Ibrik gedacht ist.

Doch nun zur Zubereitung des original türkischen Mokkas:
Pro Tasse Mokka nimmt man circa 3 Teelöffel des gemahlenen Kaffees und gibt diese in das Kupferkännchen bzw. den Ibrik. Dieses Kaffeepulver wird nun mit der benötigten Menge Wasser pro Tasse aufgefüllt und auf die Herdplatte bzw. auf das Feuer gestellt. Nun erhitzt man das Ganze bis zum Aufkochen, dann nimmt man das Kännchen wieder von der Herdplatte oder vom Feuer und stößt es fest auf, so dass der Kaffeesatz wieder bis auf den Boden sinkt. Nun wird der Ibrik bzw. das Kännchen wieder auf Herd oder Feuer gesetzt und man wiederholt den eben beschriebenen Vorgang noch zweimal, um sämtliche Geschmackskomponenten des Kaffees zu lösen. Nach dieser Prozedur wird der türkische Mokka gemeinsam mit dem Kaffeesatz in die Tassen gefüllt. Gerade der Kaffeesatz im Mokka ist übrigens genau das, was viele Genießer besonders schätzen. Je nach Belieben gibt man nun noch Zucker zum türkischen Mokka dazu und die oben schon erwähnte Prise Kardamon bzw. ein wenig vom Rosenwasser. Möchte man den türkischen Mokka auch wirklich original türkisch zubereiten, dann kann man den Zucker auch bereits gemeinsam mit dem Kaffee aufkochen.

Dazu ein Glas frisches Wasser - und fertig ist die Kaffeespezialität, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch sämtliche verloren gegangene Lebensgeister in einem selbst wieder wecken kann! - In diesem Sinne: Viel Erfolg beim Ausprobieren!